Uraufführung
Baal, der
alttestamentarische Gott der Lüste und der Gier und Pate für Bertolt Brechts
frühes, wildes, obszönes Werk „Baal“ von 1919.
Heute der Gott eines lüsternen, nimmer satten Turbokapitalismus? Einer
Turboglobalisierung, die uns alle an die Wand schleudert, uns alleine
lässt, jeden Einzelnen, hungrig, mit nie
zu stillender Sehnsucht nach dem Sinn
des Ganzen, nach Vertrauen , Geborgenheit und Glück. Multikultigesellschaft.
Globalisierte Gesellschaft. Alles fliegt uns um die Ohren. Finanzkrise.
Individualgesellschaft. Hedonismus.
Altruismus. Einsamkeit. Sex. Gewalt. Tod. Der Mensch. Die Natur. Ich gehe an
den Fluss kotzen. Ich möchte in Deine
Augen weinen. Trauer allein ist nix, Wut allein ist nix. Zusammen sind es
Vektoren, die etwas in Bewegung setzen.
Wir zeigen Ihnen,
wie es nicht geht. Unterstützt von MC
Shark und Crew De La Vie. Oder vielleicht genau so. Machen Sie das Beste draus.
Großer Dank an das Team vom JugZ Salamander in Köln-Höhenhaus,
an Jürgen Wojke vom Jugendamt Köln-Mülheim und an Harald Müller von MIX, Hauptschule Rendsburger
Platz.
Premiere: 07. Januar 2009, 20:00 Uhr Studiobühne Köln
Weitere Vorstellungen: 08./09./10./11. Januar und
04./05./06./07./08. Februar, jeweils 20:00 Uhr
Kartenvorbestellung: 0221 – 470513 oder sf-vorbestellung@uni-koeln.de
Idee, Produktion und Regie: Hiltrud Kissel
Baal
Till Brinkmann
Emilie/Johanna/
Sophie/Mutter/Domiane Sandra
Klaas
Mech/Johannes/
Ekart/ein Gläubiger
Benjamin
Wroczinski
Assistenz
Michael
Braun
Ausstattung
Kerstin
Faber
Maske
Elke
Hahn
Lichtdesign
Jürgen
Höth
Video
Nikolas
Jürgens
Flyer
Katja
Wahl
Rap MC Shark: Chakir Gharbi
Crew de la Vie: Melody
Di Lucia
Carmelo Ronzano
André
Schmidt
Fatih
Yildirim